• 09.08.2017

Die Seifensiederei Walde wurde 1777 in der Innstraße gegenüber der Innsbrucker Altstadt von Peter Walde (I) gegründet. Heute ist das Unternehmen die älteste Seifenmanufaktur Österreichs und wird in siebter und achter Generation von Peter und seinem Sohn Lukas Walde weiterhin als Familienbetrieb geführt.

Zur Gründungszeit gab es in der Nachbarschaft noch einige Metzger, mehrere Bäcker und fünf Seifensieder. Die Seifensieder verarbeiteten die Abfälle der Bäcker (Aschenlauge) und Metzger (Talge), indem sie sie verseiften. Walde ist immer noch in dieser langen Tradition verwurzelt, die mit viel Innovationsgeist angereichert wird.

TIROLER REINE ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit: Eine Seifenlinie, in der Konzeption, Produktion und Gestaltung zu einer sinnlichen Einheit verschmelzen. Therese Fiegl, von der Idee und Name stammen, entwickelte diese besonderen Produkte gemeinsam mit der kreativen Familie Walde.

Nur ausgewählte, hochwertige Rohstoffe kommen zum Einsatz. Die herrlichen alpinen Düfte sind der Natur nachempfunden und von Meisterhand komponiert. Neben festen Seifenstücken gibt es von TIROLER REINE auch echte flüssige Seifen, die ganz nach alter Tradition mit Rindertalg hergestellt werden.

Peter Walde gibt in einem Podcast einen sehr persönlichen Einblick in einen über Generationen weitergetragenen Familienbetrieb, der heute als ältester Seifenhersteller Österreichs gilt. Er erzählt davon, unter welch harten Umständen der Großvater einst begonnen hat und wie schwer es sein Vater hatte, wie Seifen und Kerzen früher gemacht wurden, was es braucht an Verständnis für das Funktionieren von beinahe unkaputtbaren Maschinen, was in einer echten Seife drinsteckt, was es mit Rindertalg auf sich hat und mit Palmöl, warum er letztlich doch nicht Goldschmied geworden ist, wie es zur Tiroler Reine Seife kam, was Nachhaltigkeit mit einem Butterbrotpapier zu tun hat und dass er immer noch am liebsten mit seiner Frau einen Kaffee trinkt.