Werner Lampert: Die Kuh. Eine Hommage

Atemberaubende Fotografien ursprünglicher Rinderrassen von Österreich bis Indien und von Kolumbien bis Äthiopien – Begleiten Sie Werner Lampert und sein Fotografen-Team auf ihrer unglaublichen Reise zu den seltensten Kühen und zur Wurzel unserer Zivilisation.

26 x 29,8 cm
480 Seiten
Hardcover
ca. 250 Farbfotografien
Deutsch
ISBN 978-3-96171-178-9
teNeues Media

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Dieses Buch ist eine Hommage und Liebeserklärung von Bio-Pionier Werner Lampert an die ursprünglichen Kuhrassen und Wildrinder unserer Erde und ein Appell, die Artenvielfalt zu schützen und achtsamer mit diesen heiligen Geschöpfen, die gleichsam Familienmitglied und Nahrungsquelle sind, umzugehen. Denn im Zuge der Massentierhaltung sind sie vom Aussterben bedroht.

Vorwort von Werner Lampert

In diesem Buch versuche ich, darzustellen und zu begründen, dass unsere religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung ohne Rinder so nicht möglich gewesen wäre. Seit etwa 10 000 bis 12 000 Jahren leben wir Menschen mit Rindern, von Rindern und in manchen Gegenden auch für Rinder. Sie waren unser Glück, unser Reichtum, unsere Schönheit, unsere Sicherheit. Rinder verhalfen uns zu Freiheit und zur Erschließung von Gebieten, in die wir uns ohne sie nie vorgewagt hätten. Mit Rindern stimmten wir die Götter gnädig, und mit Rindern eroberten wir die Welt. Rinder ernährten und lehrten uns. Sie begaben sich ganz in unsere Hände. So wurden wir zu ihren Hütern. Das Verhältnis zwischen Rind und Mensch war lange, sehr lange eine Symbiose, eine symbiotische Beziehung. Heute, am Abend der Beziehung zwischen Mensch und Rind, verdinglichen wir die Rinder. Wir machen sie zum Produktionsgegenstand. Alexander Kluge aber nannte in einem Gespräch mit Anselm Kiefer die Kuh die „Poetin der Natur“. Und das fasst und erfasst sie ganz und gar. Den Kühen, die ich hütete, erzählte ich mein Leid und meine Sorgen. Ich rieb meinen Kopf an ihrem Leib und suchte ihre Zartheit, ihre Wärme, ihre Zuneigung. Ich war süchtig nach ihrer Gegenwart.